Projekt 3

Bibliothek des 21 Jahrhunderts

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Der Planungsbereich betrifft das Areal des heutigen Kronprinzbaues. Es wird davon ausgegangen, das der obere, renovierte Teil das Gebäudes (LBBW), erhalten bleibt.
Als Grundstück steht der Gebäudteil Kronprinzstaße 6 zwischen Kienestraße und Kleinem Schlossplatz zur Verfügung. Die vorhandene Zufahrt zur heutigen Tiefgarage wurde im Zuge des Nuebaues verändert und überbaut. Der Erhalt der Funktionalität der bestehenden Tiefgarage ist nachgewiesen worden.

Der Buapltz befindet sich im Herzen der Stadt. Der Bereich der Kronprinzstarße wurde bereits vilefach beplant. Er ist in seinem gesamten stadträumlichen Kontext bestimmt für ein eigenständiges, öffentliches Gebäude und gerade im Zusammenhang mit der Neuen Galerie der Stadt Stuttgart kann hier ein neues kulturelles Zentrum Stuttargts in der Kernzone der Stadt entstehen.

Nicht nur neue stadträumliche Verbindungen, Orte und Platzsituationen im urbanen Netz können hier aufgebaut und neu interpretiert werden, sondern auch inhaltliche Verknüpfungen der beiden Kulturbauten bieten sich an. Die städtebauliche Konfiguration der neuen Bibliothek 21 kann dabei dazu beitragen, diesen Gedanken zu stärken.

Zum Programm / Zur Organisation

Die Bedeutung und der inhaltliche und urbane Anspruch der neuen Bibliothek 21 zeigt sich in seinen Komponenten, die sich im Raunprogramm niederschlagen.

Der Neubau ist umschlossen von mehreren Gebäuden, die verschiedene Typen und Höhen sind. Dieser bezieht sich hauptsächlich auf die vorhande Kante der BW-Bank. Er schließt den kleinen Schlossplatz mit seinem Rücken ab, öffnet sich im Gegenzug nach Süd-Westen. Außerdem schließt er den Platz von Süd-Osten. Das L-förmige Gebäude liegt auf einem Sockel mit 2. Geschossen, der im innern durch strahlenartigen Aufweitungen erschlossen wird. Der untere Teil beinhaltet Laden und Geschäfte, sowie das Veranstaltungsforum mit dem Cafe. Im Zentrum öffnet er sich durch einen inneren Hof. Die Bibliothek befindet sich in den darüber liegenden Geschossen,der sowohl im EG betreten wird.
Die Haupterschließung der einzelnen Geschosse befindet sich an der innenflanke des Körpers, der vollflächig Verglast ist. Jeweils an den kopfenden sind die Fluchttreppen Aufzüge und WC`s untergebracht, sowie Gruppenräume und Büros. Im dritten Geschoss gelangt man ins Herz, Das Herz ist auf dem Veranstaltungssaal, was durch einen Glassteg mit der Bibliothek verbunden ist. Fassade : In den beiden unteren Ebenen sind massive Wandscheiben, die Front ist größtenteils großflächiger verglast. Im L-Körper sind schmale Oberlichter die von strahlen förmigen Schlitzen durchbrochen werden. Diese ermöglichen eine ausreichende Belichtung an den jeweiligen Leseplätzen und Treffpunkten.

Bauherr: FH Darmstadt
Planung: Marc Hiltrop

Standort: FH-Darmstadt
Fertigstellung: 2002

Projektbilder

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